Podiumsgespräch: Braucht die Schweiz eine neue Bundesverfassung?

Bild: Thomas Widmer

Am 12. April 2024, dem Jahrestag der Ausrufung der Helvetischen Republik 1798 in Aarau, hat der Tag der Republik stattgefunden.

Die von Claude Longchamp moderierte Podiumsdiskussion vor vollem Haus widmete sich der Frage «Braucht die Schweiz eine neue Bundesverfassung?». Es diskutierten:

  • Michel Huissoud, Mitlancierer Initiative für eine Totalrevision der Bundesverfassung, ehem. Leiter der Eidgenössischen Finanzkontrolle und Verwaltungsratspräsident der Republik,

  • Céline Colombo, Politologin und Leiterin Koordinationsstelle Teilhabe Kanton Zürich,

  • Andreas Glaser, Staatsrechtsprofessor, Direktion Zentrum für Demokratie Aarau,

  • Larissa Mina Lee, Co-Koordinatorin des Lokalkomitees für die Demokratie-Initiative Biel und ein Mitglied des Vereins Vierviertel,

Michel Huissoud, schon von Anfang an bei der Verfassungs-Initiative dabei, hat in der Diskussion auf den Stillstand in der Digitalisierung der Verwaltung hingewiesen. Zudem kritisierte er die mangelnde Krisenresilienz der Schweiz, die sich in den letzten Jahren gezeigt hat. Claude Longchamp öffnete die Diskussion und so wurden die Demokratie-Initiative, das (fehlende) Vertrauen der Bevölkerung in die parlamentarische Politik und die Frage nach einem Zukunftsrat besprochen. Das Podium endete mit Fragen aus dem Publikum, zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Demokratie und zu möglichen Lösungen.

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